|
Kommen Sie auf Entdeckungsreise in eine Stadt, die durch mittelalterliche Bauten und ihre einzigartige Lage inmitten einer traumhaften Fluss- und Seenlandschaft geprägt ist. Lassen Sie sich von den zahlreichen Sehenswürdigkeiten beeindrucken oder genießen Sie eine Bootstour auf den Brandenburger Havelseen, einem der größten Wassersportreviere Deutschlands.
Für weiterführende Informationen, wie Anreiseinformationen, Hotels und Pensionen, Sehenswürdigkeiten e.t.c. nutzen Sie bitte die Angebote der Touristeninformation der Stadt Brandenburg oder die des Stadmarketing.
Links: www.stadt-brandenburg.de www.stg-brandenburg.de
Öffnungszeiten:
Sommer-Saison (01.05. - 30.09.) Montag bis Freitag, 09.00 - 19.00 Uhr Sonnabend, Sonn- und Feiertag, 10.00 - 15.00 Uhr
Winter-Saison (01.10. - 30.04.) Montag bis Freitag, 09.00 -19.00 Uhr Sonnabend, 10.00 - 14.00 Uhr
Anschrift: Steinstraße 66/67,14776 Brandenburg an der Havel Telefon: (03381) 20 87 69 Fax: (03381) 20 87 74 E-Mail:
This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it
Dokumente
Busfahrplan Linie P
Gastroflyer Brandenburg an der Havel Europameisterschaftsflyer Brandenburg an der Havel
Karte Brandenburg Innenstadt Karte Anfahrt
wichtige Informationen:
Beetzsee-Sperrungen, Parkplätze etc. Kartenverkauf Akkreditierung für Medienvertreter
Stadt Brandenburg an der Havel
Die älteste Stadt und Namensgeberin des Landes Brandenburg ist nicht nur wegen der vielen Sehenswürdigkeiten in den drei historischen Siedlungskernen Dominsel, Altstadt und Neustadt Anziehungspunkt für Tagestouristen und Städtereisende. Auch das reiche Angebot an Kunst und Kultur sowie die zahlreichen Feste und Events, die die Brandenburger alljährlich mit ihren Gästen feiern, locken immer mehr Besucher in die Havelstadt. Und natürlich sind es die verzweigten Flussarme der Havel, die vielen Parks und Grünanlagen und die Einbindung in die weitläufige Wald- und Seenlandschaft, mit denen sich Brandenburg an der Havel als lohnendes Ausflugsziel und attraktiver Urlaubsort empfiehlt.
Die Stelle, an der sich der weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannte Dom St. Peter und Paul zu Brandenburg befindet, wird oft als „Wiege der Mark Brandenburg“ bezeichnet. Grundsteinlegung für den heutigen Dom war im Jahr 1165. Das älteste Dokument mit der Erwähnung des Namens Brandenburg, die Urkunde, mit der Otto I. im Jahre 948 das Bistum Brandenburg stiftete, kann man neben vielen anderen wertvollen Handschriften und einmaligen Kunstwerken im Dommuseum besichtigen.
Von den mittelalterlichen Stadtbefestigungsanlagen sind noch vier Türme sowie größere Teile der Stadtmauer erhalten. Neben Plauer Torturm, Rathenower Torturm und Mühlentorturm ist vor allem der Steintorturm zu nennen, da er der markanteste ist und auf den verschiedenen Etagen als Außenstelle des Museums eine Dokumentation zum mittelalterlichen Befestigungs- und Gerichtswesen beherbergt. Das eigentliche Museum im Frey-Haus in der Ritterstraße 96 zeigt neben der stadtgeschichtlichen Ausstellung auch eine Sonderschau mit mechanischem Blechspielzeug Brandenburger Firmen aus der Zeit von 1881 bis 1992.
Neben dem Dom haben auch die anderen imposanten Sakralbauten zur Bekanntheit der Stadt Brandenburg an der Havel beigetragen. Die älteste Kirche ist die St. Gotthardtkirche, deren Baubeginn im Zeitraum zwischen 1138 und 1150 vermutet wird. Aus dem 12. Jahrhundert stammt die romanische St. Nicolaikirche (Bauzeit etwa 1170-1230). Pfarrkirche der Neustadt ist die St. Katharinenkirche, errichtet ab 1395, die als ein Hauptwerk der norddeutschen Backsteingotik gilt. Das im Krieg zerstörte Dominikanerkloster St. Pauli wurde in den vergangenen Jahren umfangreich saniert und zum Sitz des Archäologischen Landesmuseums umgebaut. Aus der Ruine der Paulikirche ist ein imposanter Veranstaltungsraum geworden.
Am Altstädtischen Markt steht das Altstädtische Rathaus, das von 1470 bis 1480 erbaut wurde. In das wohl zu den bekanntesten Bauwerken der Stadt zählende und viele Jahre nicht genutzte Gebäude ist nach Abschluss der Sanierungs- und Umbauarbeiten wieder Leben eingezogen. Es beherbergt den Dienstsitz der Oberbürgermeisterin und verschiedene Ämter der Stadtverwaltung genau so wie den imposanten Rolandsaal und das Restaurant „Ratskeller“. Vor dem Spitzbogenportal wacht der 5,34 m große Brandenburger Roland aus dem Jahr 1474. Er gehört zu den bedeutendsten mittelalterlichen Standbildern und hatte bis zum Zweiten Weltkrieg seinen Platz vor dem Neustädtischen Rathaus, das in den letzten Kriegstagen leider zerstört wurde. Neben dem Altstädtischen Rathaus hat die Fouqué-Bibliothek im sanierten ehemaligen Syndikatshaus ihren Hauptsitz.
Zu einem Anziehungspunkt für Technikbegeisterte und als außergewöhnlicher Veranstaltungsort hat sich das Industriemuseum auf dem Gelände des ehemaligen Stahl- und Walzwerkes entwickelt. Wer sich für die Geschichte der Stahlerzeugung interessiert, sollte es unbedingt besuchen, denn hier steht unter anderem der letzte Siemens-Martin-Ofen Westeuropas, der als technisches Denkmal erhalten wurde. Das CulturCongressCentrum dient der Brandenburger Theater GmbH als modernes Haus für Eigenproduktionen und Gastspiele. Auch die bekannten Brandenburger Symphoniker haben hier ihr Domizil.
Die besondere natürliche Lage der Stadt mit den zahlreichen Havelarmen, Kanälen und Seen bietet ideale Voraussetzungen für die Fahrgastschifffahrt und den individuellen Bootstourismus. Rund um die Jahrtausendbrücke liegen in den Sommermonaten Schiffe verschiedener Größe, um Rast zu machen oder mit Gästen auf Fahrt zu gehen.
Am Fuße des Marienberges befindet sich das „Marienbad“ mit Funbereich, 25-Meter-Halle und einem 50-Meter-Freibecken, dass durch eine mobile Überdachung ganzjährig genutzt werden kann. Vom nahe gelegenen Aussichtsturm, der sanierten „Friedenswarte“, hat man in den Sommermonaten einen herrlichen Rundblick über die „historische Chur- und Hauptstadt der Mark“.
Mehr über diese und andere Sehenswürdigkeiten, geplante Feste und interessante Veranstaltungen in der Stadt sowie die aktuellen Öffnungs- und Besuchszeiten der verschiedenen Einrichtungen erfährt man bei der Tourist-Information. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten umfangreiches Informationsmaterial bereit, helfen bei der Zimmervermittlung, geben Hinweise zu Stadtrundgängen und thematischen Stadtführungen oder verkaufen Souvenirs und Eintrittskarten.
|